Mit großer Sorge beobachtet man die Zuspitzung des Konflikts und die zunehmende Gewalt in Syrien. Die Situation im Land ist weiterhin unübersichtlich. Täglich gibt es neue Berichte über Verletzte und Tote aus den Hochburgen des Protests. Große Flüchtlingsströme sind nach Angaben des UN-Flüchtlingskommissariats bislang zwar noch nicht zu verzeichnen. Falls die Gewalt zwischen dem syrischen Militär und den bewaffneten Oppositionsgruppen jedoch weiter eskaliert, wird befürchtet, dass mehr Menschen vertrieben werden oder in die Nachbarländer Jordanien, Libanon und die Türkei fliehen. Erste Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Konflikts sind bereits angelaufen. Mit ihren Partnern in der Region bereiten sich die Hilfsorganisationen zudem darauf vor, im Falle einer größeren humanitären Krise weitere Hilfe auf den Weg zu bringen.

Wie viele Menschen innerhalb Syriens vor den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den syrischen Truppen und den Aufständischen geflohen sind, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Die Lage ist chaotisch, verlässliche und unabhängige Informationen sind nicht erhältlich. Sorge bereitet den Helfern vor Ort jedoch, dass die die Zahl der zivilen Opfer steigt, weil beide Konfliktparteien ohne Rücksicht auf die Bevölkerung vorgehen. Unklar ist auch die Situation der mehr als eine Million irakischen Flüchtlinge, die in Syrien Zuflucht gesucht haben. Erste kleinere Hilfsmaßnahmen für von den Kämpfen betroffene Familien in Syrien sind bereits eingeleitet. Weitere sollen folgen, um der unter den Folgen des Konflikts leidenden Zivilbevölkerung beizustehen.

Ein Hochtal an der syrischen Grenze ist
nun seit Mai 2011 die Rettung für 4.000 bis 5.000 Syrer. Ganze
Familien, Waisen, die Schrecklichstes mit ansehen mussten,
Witwen, Alte, Junge leben in ärmlichsten Verhältnissen und
hoffen auf eine Rückkehr in ein friedliches Syrien ohne
Präsident Assad. Von Tag zu Tag strömen mehr Menschen hinzu. Wir
helfen, fahren in das vom Militär abgeriegelte Gebiet und
bringen regelmäßig Versorgungsgüter, von der Zahnbürste über
Spaghetti, Gasflaschen, Kleidung hin zu Büchern und Malzeug für
die Kinder.
Bitte unterstützen auch Sie die syrischen Flüchtlinge.
Spendenkonto
Empfänger: Wadi Khaled
Kontonummer: 46 57 28 05
Bankleitzahl: 700 100 80 (Postbank München)
Im Namen unserer syrischen Freunde:
DANKESCHÖN!
Christian Springer, Prof. Dr. Thomas Küpper, Susanne Osthoff












